Leukämie u. Lymphom SHG Ruhr-Lippe e.V.

SELBSTHILFEGRUPPE BEI LEUKÄMIE UND LYMPHOMEN BEI ERWACHSENEN

Herzlich willkommen auf unseren Webseiten!

GIB NIEMALS AUF!

Unsere Selbsthilfegruppe (SHG) hat sich im August 2000 gegründet. Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und 46 eingetragene Mitglieder stark (Stand März 2016). Wir treffen uns jeden vierten Samstag im Monat im DRK-Heim in Werl, von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr (siehe Anfahrt). Die Gruppenstunden sind offen, und Sie als Betroffene, Angehörige und Interessierte, sind herzlich willkommen. In regelmäßigen Abständen finden im Rahmen unserer Gruppenstunden Informationsveranstaltungen rund um das Thema Leukämie, Lymphome und angrenzende Bereiche statt. Stöbern Sie ein wenig auf unseren Internetseiten. Gerne können Sie uns kontaktieren, um nähere Information zu erfahren. Oder besuchen Sie doch einfach unsere nächste Gruppenstunde!

Ihr Vorstand der Leukämie und Lymphom SHG Ruhr-Lippe e.V.

In Kürze / vor Kurzem

10. Dezember 2016: Weihnachtsfeier

Weihnachten

Ist nicht nur eine schöne Erinnerung an ferne Vergangenheit,

sondern ein Geschehen, das weitergeht.

Die Liebe soll auch heute noch Hand und Fuß bekommen,

und die Wärme eines Herzens leuchte – wie der Stern –

in uns Menschen dieser Zeit.

Allen wünschen wir einen Himmel voller Sterne  in der Adventszeit,

frohe und gesegnete Weihnachten und viele Sternstunden für 2017.

Ihre

SHG Leukämie und Lymphome Ruhr-Lippe e.V., Werl

26. November 2016: Uni Köln, Prof. Beuth – „Komplementärmedizin“

Gruppentreffen der Leukämie und Lymphom Selbsthilfegruppe Ruhr-Lippe e.V., 59457 Werl.

Am Samstag, den 26.11.2016 besuchte uns Prof. Dr. med. Josef Beuth vom Institut für Naturheilverfahren und wissenschaftlicher Evaluation an der UNI Köln.

Vor einer großen Gruppe (ca. 70 Interessierte) referierte Prof. Beuth über die Möglichkeiten der Komplementärmedizin (nicht Alternativmedizin) als Unterstützung der Krebsbehandlung. Vor- während und nach Therapien braucht man psychische Unterstützung. Durch Sport bzw. körperliche Aktivität kann man sich vor einigen Erkrankungen schützen oder die Folgen einer Behandlung lindern. Die Geborgenheit in der Familie, bei Freunden und Gleichgesinnten sowie durch das soziale Netzwerk hilft, Erkrankungen besser durchzustehen und mit den Belastungen fertig zu werden. Ein gesunder Egoismus, Gelassenheit und das Annehmen des „Lebensablaufes“ ist hilfreich.

Hier helfen auch Selbsthilfegruppen mit ihrer krankheitsbezogenen und sozialen Kompetenz, die bei vielen Erkrankungen hilfreich zur Seite stehen.

Durch die propagierten „Alternativverfahren“ können allerdings medizinische Behandlungen oft verhindert werden. Wenn Zeit verloren geht durch diese Verfahren, kann es sein, dass dann mit den schulmedizinischen Behandlungen nicht mehr geholfen werden kann. Auch sogenannte „Wundermittel“ sind bei Krebserkrankungen nicht hilfreich, sondern schaden oft nur. Werden diese „Mittel“ analysiert, finden sich oft Pestizide oder Schwermetalle, die gerade erkrankte Menschen nicht auch noch vertragen, und hilfreich sind diese sowieso nicht. Im Gegenteil, sie schaden mehr als sie nutzen.

Bei Zweifeln an der Diagnose oder einer Therapie ist es sicherer, eine zweite Meinung einzuholen.

Die Komplementärmedizin ist keine Krebsmedizin, sondern wird begleitend eingesetzt, auch als Prophylaxe. Sie kann dann Nebenwirkungen der Standardmedizin reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

Es war ein sehr anregender Gesprächsnachmittag, den Betroffene mit eigenen Erfahrungen bzw. Fragen nutzten. Prof. Beuth gab auch hier kompetente Ratschläge und verhalf uns allen zu mehr Sicherheit im Umgang mit unseren Erkrankungen.

Krebs: Das Geschäft mit der Angst NDR 24.10.2016

Lange Zeit war ich krank, unheilbar krank

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